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Libertäre Rundschau

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Lux Lumen Pictor:

Warum wir nicht frei sind?!

Es waren noch nie die glücklichen Sklaven, die dem Traum der Freiheit zur Realität verholfen haben.

Warum wir nicht frei sind, Libertäre RundschauEinige, wenn nicht sogar viele, werden nicht einmal bemerken, dass sie nicht frei sind. Oft höre ich Sätze wie "Versteh gar nicht was du willst, du kannst doch alles machen." oder "Du spinnst, dann schau dir mal die DDR an, die waren alle eingesperrt." und und und…

Ja es stimmt, eine Mauer gibt es zurzeit nicht und wirklich eingesperrt scheinen wir auf den ersten Blick auch nicht zu sein. Und genau das ist eigentlich das perfide daran, die Fesseln sind nahezu für niemanden heute mehr sichtbar.

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Es ist der verbale Sand den man uns mit Hilfe der "Mainstream" – Medien tagtäglich in die Augen streut. Er verhindert das Erkennen von Zwang und damit verbunden der Fesseln, die man uns angelegt hat.

Das Gegenteil von einer freiheitlichen ist eine versklavte Gesellschaft. Sklaverei ist alles das, wo Menschen andere Menschen als ihr Eigentum ansehen und dieses mit Zwang durchsetzen. Da allerdings der Begriff der Sklaverei nur oberflächlich den Zustand unserer Gesellschaft beschreibt, spreche ich hier im speziellen von Schuldknechtschaft.

Die Schuldknechtschaft bezeichnet laut dem Bundesgesetzblatt eine Rechtsstellung oder LAGE, die entsteht, wenn ein Schuldner für seine Schuld persönliche Dienstleistungen verpfändet und diese Dienstleistungen nicht nach Dauer und nach ihrer Art begrenzt sind. (BGBl. 1958 II S. 203) Schuldner sind wir alle per Gesetz in diesem unseren gelobten Deutschland. Geht nicht? Geht doch, denn der Begriff wird laut Wikipedia folgendermaßen definiert: "Schuldner ist eine natürliche oder juristische Person, die aus einem vertraglichen oder GESETZLICHEN Schuldverhältnis eine Leistungspflicht trifft."

Somit hat man uns alle gesetzlich in eine Sklaverei ähnliche Abhängigkeit gebracht, wo der Staat ALLEIN zeitlich unbegrenzt und willkürlich entscheidet, was er uns abpresst.

Mittlerweile ist es so, dass wir alle im Schnitt den gesamten Lohn von mehr als 6 Monaten an den Staat abgeben. Erst im 7. Monat geht das Geld eines jeden Arbeitenden in sein eigenes Portemonnaie.

Wenn ich also mehr als ein halbes Jahr für den Staat arbeite, dann scheint selbst der Begriff der Sklaverei (der den gesellschaftlichen Zustand eher oberflächlich beschreibt) den Nagel auf den Kopf zu treffen.

An dieser Stelle kommt dann meistens der Einwand: "Was regst du dich denn so auf? Das zahlen wir doch alle." Ja, zahlen die Steuern wirklich alle? Kann man das als Steuer deklarieren, wenn sog. Volksvertreter aus einem Topf bezahlt werden, in dem sich das abgepresste Geld befindet und sie in diesem Topf wieder etwas zurücklegen müssen? Kann man die Steuern eines Politikers gleichsetzen mit dem abgepressten Geld eines Unternehmers, der für seine Kreativität, seine Produkte, seine Mitarbeiter, sein ganzes Unternehmen etc. eine besondere Verantwortung trägt? Diese Frage kann und muss jeder für sich selbst beantworten und dabei sollte er bewusst den Faktor Neid "LINKS" liegen lassen.

Ich persönlich bin für die Unverletzbarkeit des rechtmäßig erworbenen Eigentums. Dazu zähle ich allerdings nicht das Eigentum der Politiker, welches sie sich aus abgepressten Geld leisten, nicht das Eigentum der Intendanten der Öffentlich-Rechtlichen, die sich aus Zwangsabgaben finanzieren, nicht das der Banker, die Unsummen in den Sand setzen und dann neues (gestohlenes) Geld vom Komplizen Staat bekommen, um weiter zocken zu können.

Mehr als die Hälfte eines jeden Jahres arbeitet der Bürger Deutschlands unter Zwang für den Staat. Wer immer noch glaubt, er wird nicht gezwungen, kann gerne mal versuchen, ab dem ersten Tag eines jeden Jahres für sich selbst zu arbeiten, in dem er die Steuern einbehält. Auf einen Erfahrungsbericht über die Abwesenheit von Zwang, wäre ich sehr gespannt. Wenn also ein jeder durch Steuern und Abgaben gezwungen ist, von 12 Monaten mehr als 6 Monate für den Staat zu arbeiten, so stellt dieses eine BEMÄCHTIGUNG DER LEBENSZEIT und der ARBEITSLEISTUNG dar.

Diese beiden genannten Merkmale sind eklatantesten und machen bei genauer Betrachtung die Schuldknechtschaft eines jeden Einzelnen von uns sichtbar.

Auch in diesem (Wahl)Jahr versuchen sich die Demagogen mit ihren Versprechungen zu überbieten und ganz ehrlich? Ich hoffe der größte Verführer möge diesen Wettbewerb gewinnen, möge er uns alle noch mehr knechten, unsere Autonomie noch weiter zertreten und uns unser Geld noch mehr berauben.

Warum?

Weil es noch nie die glücklichen Sklaven waren, die dem Traum der FREIHEIT zur Realität verholfen haben.

 


 
Erstellt am 04.02.2013, Erstveröffentlichung Januar 2013, aktualisiert 12.05.2015; alle Rechte beim Verfasser.  
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